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Kunst & Medizin: Anti-Stress-Therapie
Studie der Uni Wien belegt therapeutische Wirkung der AlphaSphere

Wien, 19.11.2009

Bei der AlphaSphere handelt es sich um ein international ausgezeichnetes Wahrnehmungsmöbel des Wiener Künstlers sha. Bislang wurde die multisensorische Liege aufgrund ihrer Qualitäten der Tiefenentspannung v.a. im Spa- und Wellnessbereich eingesetzt. Nun hat sich ein medizinisch-therapeutisches Potential eröffnet: einerseits in der Praxis, durch Ärzte, die in ihren Kliniken mit Hilfe der AlphaSphere innovative Behandlungswege beschreiten, andererseits durch die Publikation eines Forschungsberichts der Universität Wien, die den Einsatz der AlphaSphere im therapeutischen Kontext im Rahmen eines mehrjährigen Projekts erforscht hat. Die Liege erlaubt Zentrierung für Menschen, die aus der Balance sind und sich wieder eins fühlen wollen mit sich und der Welt – und das ganz ohne Übung oder fachliches Vorwissen und innerhalb kürzester Zeit. Dies ist die Kernaussage des interdisziplinären Forschungsprojekts, das von DEPARTURE unterstützt wurde, der Wiener Förderagentur für Kreativwirtschaft.

Detaillierte Hintergrundinformationen:

1. Die komplette Pressemeldung im Download [.doc] | [.pdf]
2. Einblick in den Forschungsbericht der Uni Wien [.pdf]
3. Originalzitate von Ärzten und Therapeuten [.doc] | [.pdf]
4. Steckbrief AlphaSphere – Kurzbeschreibung [.doc] | [.pdf]
5. Printfähiges Bildmaterial in der Bildergalerie



MEDIZIN + KUNST

Eine ungewöhnliche Kombination? Dabei stammt Medizin doch von ars medicina (lat.) ab, was die Kunst des Heilens bedeutet. Ärzte, die in ihren Kliniken mit Hilfe der AlphaSphere neue Wege beschreiten – in der Präventivmedizin, in der Sportmedizin, in der Regenerativen Medizin und generell in der Behandlung von Angst, Stress, Depression und Burnout - sind positiv beeindruckt von der Wirkung der Liege. Dr. Tramullas beispielsweise vom renommierten Hospital Quirón in Barcelona bezeichnet die AlphaSphere als "eine der effizientesten Anti-Stress-Technologien".

THERAPIE + KUNST

Die Uni Wien leistet auf diesem Gebiet kontinuierliche Forschungsarbeit: Unter der Leitung von Prof.Dr. Thomas Slunecko, Vizedekan der Psychologischen Fakultät, wurden in den letzten Jahren über 500 Alpha-Liegungen in unterschiedlichen therapeutischen Settings dokumentiert. Erstmals liegt nun ein Forschungsbericht vor, der Einblick in die Ergebnisse gewährt. Darin wird der Bogen gespannt von therapeutischer Arbeit mit hyperaktiven (ADHS) und autistischen Kindern über Traumatherapie bis hin zur Sexualmedizin und Paartherapie.

STUDIENERGEBNISSE

Nach der AlphaSphere fühlten sich die Studienteilnehmer signifikant wohler, zufriedener und empfanden generell eine positivere Stimmung. Negative Emotionen konnten stark reduziert werden (Ärger -50%, Abneigung -64%, Unruhe -52%, Traurigkeit -55%) positive Emotionen hingegen verstärkt (Entspannung +12%, Geborgenheit +14%, Wohlgefühl +11%). Die Beanspruchung wurde um -25% reduziert, während die Wachheit bei besonders müden Studienteilnehmern um +57% zugenommen hat. Im Konzentrationstest gelang eine hoch signifikante Reduzierung der Fehleranzahl um -24%, wobei insgesamt die Zahl der bearbeiteten Aufgaben um +7% gesteigert wurde. Dieser leistungssteigernde Effekt war nachhaltig: eine Stunde später konnten -27% Fehler bei +9% der bearbeiteten Aufgaben registriert werden. Auch die Pulsfrequenz lag nach der AlphaSphere hoch signifikant niedriger als davor (-8%) und der Blutdruck hoch signifikant unter den Ausgangswerten (-5%); was eine Stunde später noch signifikant messbar war.

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