Die AlphaSphere in der Therapiepraxis und im Coaching
An der Universität Wien wurde unter der Leitung von Prof.Dr. Thomas Slunecko, Vizedekan der Psychologischen Fakultät, der Einsatz der AlphaSphere im therapeutischen Kontext erforscht. Der folgende Text stellt eine stark gekürzte Zusammenfassung eines umfassenderen Forschungsberichts von Prof. Slunecko dar und gibt auch Laien Einblick in die therapeutischen Potentiale der AlphaSphere.
Uni Wien bestätigt therapeutische Wirkung der AlphaSphere
In die vorliegende Studie zur Anschlussfähigkeit der AlphaSphere an psychotherapeutische und verwandte Settings (Coaching, Seelsorge, Beratung etc.) sind die Erfahrungen von etwa 200 Menschen eingegangen, die einmalig oder öfters – bis zu 20-mal – die Liege anwendeten. Von den 200 untersuchten Personen hatten 90 eine klinisch-psychologische Diagnose (v.a. Traumafolgeerkrankungen und Neurosen, aber auch Persönlichkeitsstörungen). Darüberhinaus konnten in diesem Bericht auch die Erfahrungen von mehr als 30 TherapeutInnen und Coaches berücksichtigt werden. Insgesamt wurden über den Zeitraum von drei Jahren (2007-2009) über 500 Liegungen dokumentiert. Das Wissen um die therapeutische Potenz der AlphaSphere kann auf dieser Basis als konsolidiert bezeichnet werden.
Die therapeutische Potenz der AlphaLiege/AlphaSphere
Die AlphaLiege erlaubt Zentrierung für Menschen, die aus der Balance sind und die sich wieder eins fühlen wollen mit sich und der Welt. Dies ist die Kernaussage des Forschungsberichts über die Wirkung der AlphaLiege auf KlientInnen. Sie ermöglicht die Erfahrung, dass ich von/mit mir selber in die Mitte kommen kann – ohne ein Medikament und mit relativ geringer therapeutischer Aktivität oder überhaupt - zumindest zunächst – jenseits eines als Therapie deklarierten Rahmens. Für bestimmte Klienten ist der Umstand besonders störend, einen Therapeuten zu brauchen und sich nicht alleine helfen zu können. Sie können mit der AlphaLiege die Erfahrung machen, weitgehend selbständig heilvolle Entspannungszustände zu erreichen. Eine Klientin bringt dies auf den Punkt, wenn sie davon spricht, dass sie beim Alphaliegen „Patientin und Therapeutin in einem" gewesen sei. Die Liege umgeht hier also sehr allgemeine und grundsätzliche Widerstände gegen Therapie und lädt dennoch zu anschließenden therapeutischen Interventionen ein.
Auf Basis dieser Grundaussagen spannt das interdisziplinäre Forschungsprojekt den Bogen von therapeutischer Arbeit mit hyperaktiven (ADHS) und autistischen Kindern über Traumatherapie bis hin zur Sexualmedizin und Paartherapie.
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